fbpx

Früh aufstehen – so schaffst du es morgens aus dem Bett

Warum sollte ich überhaupt früh aufstehen?

Das Bett ist schön warm und es ist doch viel einfacher sich noch einmal umzudrehen und weiterzuschlafen. Die Verpflichtungen rufen auch noch nicht und alles ist so schön ruhig. Warum also früh aufstehen? Ganz einfach – Um dir selbst Zeit für dich zu gönnen. Nutze die Ruhe am Morgen und entdeckte die Genugtuung, wenn du schon Sachen erledigt hast und der Rest der Welt schläft noch. Am Morgen hat das Sonnenlicht einen großen Anteil an blauen Licht, welches die Melatonin Produktion hemmt. Wer also spät aufsteht verpasst diesen natürlichen Frischekick.

10 Tipps zum früh aufstehen

1. Ein guter Morgen fängt schon am Abend davor an

Das eben erwähnte blaue Licht, welches uns morgens wach macht, hat auch seine negativen Seiten. Bildschirme und einige Glühbirnen stahlen eine große Menge an blauen Licht ab. Das hält uns wach und stört unseren Schlaf. Deshalb sollten wir die Zeit vor dem Bildschirm abends auf einem Minimum halten. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte sich ein Abendritual zusammenstellen. Sanfte Yogaübungen und Meditation bereiten den Körper auf den Schlaf vor. Elektronische Geräte im Schlafzimmer verschlechtern ebenfalls unsere Schlafqualität. Verbanne also den Fernseher, dein Handy und auch den Quarzwecker (gibt ebenfalls Strahlung ab). Am besten verwendest du einen batteriebetriebenen Wecker.

2. Fenster oder Vorhänge auf

Mit natürlichem Sonnenlicht aufwachen ist einfach nur herrlich. In den Wintermonaten kann ein Lichtwecker einen frühen Sonnenaufgang simulieren. Alternativ kannst du auch einfach das Fenster offen lassen und von der morgendlichen Geräuschkulisse geweckt werden.

3. Nicht schlummern

Falls du einen Wecker zum Aufwachen verwendest, stelle ihn außer Reichweite auf. Um ihn auszuschalten musst du dich somit auch schon etwas strecken. Damit umgehst du auch den Drang auf „Snooze“ zu drücken. Wer am Morgen ein treuer Anhänger der „Snooze“-Taste ist, tut seinem Körper nichts Gutes. Mit jedem Mal umdrehen und weiterschlafen, fallen wir wieder in die Tiefschlafphase zurück und werden mit dem nächsten Weckton erneut davon herausgerissen. Das verwirrt Köper und Gehirn, und wir fühlen uns den ganzen Tag träge.

4. Bereits im Bett aufwachen

Stelle deine Füße auf, sodass deine Sohlen die Matratze berühren. Damit aktivierst du die Marmapunkte und bringst das Prana (Lebensenergie) zum fließen. Strecke und recke dich noch im Liegen um deinen müden Gliedmaßen klar zu machen, dass es jetzt los geht. Halte für 30 Sekunden sanft dein linkes Nasenloch zu. Wenn du durch das rechte Nasenloch atmest, aktivierst du den Energiefluss im Pingla Nadi (Energiekanal). Dies steigert die männliche, aktive Sonnenenergie in deinem Körper und lässt sich munter werden. Reibe deine Hände aneinander und erzeuge so zusätzlich Energie und schwinge dich dann aus dem Bett.

5. Trinke ein Glas Wasser

Ayurveda empfiehlt, morgens ein Glas warmes Wasser zu trinken. Es weckt den Körper und den Geist. Am besten kochst du das Wasser 20 Minuten lang ab. Abgekochtes Wasser hilft dem Verdauungssystem, indem es Schlacken aus dem Darm entfernt. Weiter gibt es dem Immunsystem einen Boost.

6. Kreislauf in Schwung bringen

Wichtig ist natürlich nicht nur, dass du aus dem Bett kommst, sondern dass du dich auch frisch und munter fühlst. Da hilft eine kleine Einheit Yoga, zum Beispiel sechs Runden Suryanamaskara (Sonnengruß) oder ein kleiner Spaziergang mit oder ohne Hund.

7. Gesund frühstücken

Das A und O eines gelungenen Morgens ist ein ausgewogenes Frühstück. Milch mit Cornflakes ist vielleicht lecker und man fühlt sich so schon leicht, aber leider gibt dieses Frühstück nur wenig Energie. Um energie-geladen in den Tag zu starten eignet sich ein Müsli mit frischem Obst, Haferbrei oder auch mein Lieblingsfrühstück in Indien: Poha. Das ist flach-gedrückter Reis mit Kurkuma, Kichererbsen, Erdnüssen, Erbsen, Rosinen und Granatapfel. Es gibt viele Variationen dieses warmen Frühstücks – vielleicht findest du dein neues Lieblingsfrühstück.

8. Morgenritual

Für mich, eine geborene Langschläferin, war es sehr schwierig meine Gewohnheit zu ändern und früh aufzustehen. Ich probierte alle möglichen Tipps und Tricks, bis ich endlich merkte, dass ich mein eigenes Morgenritual brauche. Teste einfach, was dir am Morgen guttut und was nicht. Mein Morgenritual beginnt mit Katzenwäsche, einem Glas Wasser und dann geht es ab auf die Yogamatte. Anschließend gibt es ein feines Frühstück gemeinsam mit meinem Mann. Kreiere dein eigenes Morgenritual und starte frisch und munter in den Tag.

9. Gönn dir einen Cheat day

Besonders zu Beginn deiner Aufstehzeit ist es gut, sich einen Tag in der Woche zu gönnen, an dem man ausschlafen darf. Somit konzentrierst du die gesamte Aufsteh-Faulheit auf einen Tag. Das tut nicht nur gut, sondern macht es auch leichter, an den anderen Tagen aus dem Bett zu kommen.

10. Mach es einfach!

Mein einfachster und zugleich wichtigster Tipp: Mach es! Was hilft es dir all diese Tipps zu lesen und einen guten Vorsatz zu haben, ohne etwas zu ändern. Also ab morgen Früh bist du ein Frühaussteher und nutzt die gewonnene Zeit für dich selbst. Gönn dir das!

Leave a Reply